Klimaschutzabkommen im Ministerrat genehmigt

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Das Klimaschutzabkommen ist am Dienstag im Ministerrat genehmigt und damit offiziell von der österreichischen Bundesregierung angenommen worden. „Österreich zählt zu den ersten EU-Mitgliedstaaten, die den Prozess der Ratifizierung formell gestartet haben“, hieß es in einer Aussendung des Umweltministeriums.

Das Übereinkommen hat zum Ziel, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad, wenn möglich auf 1,5 Grad zu begrenzen. Es tritt in Kraft, wenn mindestens 55 Staaten, die zusammen mindestens 55 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verursachen, ratifiziert haben. Aktuell haben dies weltweit 17 Staaten.

„Österreich wird seinen Beitrag leisten und erarbeitet daher eine integrierte Energie- und Klimastrategie. Dabei geht es nicht nur um die politischen Weichenstellungen, sondern auch um die breite Einbindung aller Stakeholder“, betonte Umweltminister Andre Rupprechter (ÖVP). Ungarn ist aktuell der einzige EU-Mitgliedsstaat, der die Ratifikation bereits abgeschlossen hat, Frankreich folgt noch vor dem Sommer. In der EU ist der Prozess dann abgeschlossen, wenn alle 28 Mitgliedsländer und die EU das Klimaabkommen offiziell verabschiedet haben.

(C) APA
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